Sinnvolle Basics

  • 01
    FieberthermometerVerlässlich, griffbereit und mit frischen Batterien.
  • 02
    Elektrolyte & FlüssigkeitFür Magen-Darm-Tage nach Absprache bereithalten.
  • 03
    Pflaster & WundpflegeKleine Verletzungen sauber versorgen.
  • 04
    Thymian-Myrte-Balsam & Engelwurz-BalsamFür Erkältungstage altersgerecht auswählen und sparsam anwenden.
  • 05
    Kochsalzlösung 0,9 % in AmpullenFür verstopfte Nasen, sanftes Befeuchten und Inhalation nach Empfehlung.
  • 06
    Osanit Globuli & VeilchenwurzelAls Zahnungshilfen griffbereit halten; Veilchenwurzel regelmäßig reinigen und prüfen.
  • 07
    Verdünnte ätherische ÖleNur stark verdünnt und altersgerecht für Zahnen, Schnupfen, Husten oder Ruhe.

Regelmäßig prüfen

Ablaufdaten, Dosierungen und Gewicht des Kindes ändern sich. Was einmal passte, muss ein Jahr später nicht mehr passen.

Notfallnummern sichtbar halten

Kinderarztpraxis, ärztlicher Bereitschaftsdienst, Giftnotruf und Notruf gehören griffbereit in Handy und Hausapotheke.

  • 01
    Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117Für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden außerhalb der Praxiszeiten.
  • 02
    Notruf: 112Bei akuter Gefahr, Atemnot, Bewusstlosigkeit, schweren Verbrennungen oder Vergiftungssymptomen sofort wählen.
  • 03
    Giftnotruf: regional zuständige Nummer speichernDie Giftinformationszentren haben unterschiedliche Rufnummern, zum Beispiel Berlin 030 19240, Bonn 0228 19240, Erfurt 0361 730730, Freiburg 0761 19240, Göttingen 0551 383180, Mainz 06131 19240 und München 089 19240. Bei akuter Lebensgefahr immer 112 wählen.

Notfallbetreuung von Kindern nach dem KASPERLE-Prinzip

Aus dem Erste-Hilfe-Kurs: Kinder brauchen im Notfall kurze, ehrliche Orientierung und eine ruhige erwachsene Person.

  • K
    Kontakt aufnehmenAuf Augenhöhe gehen, Namen sagen und ruhig ansprechen.
  • A
    AblenkungEtwas Kleines anbieten, das den Fokus vom Schreck löst.
  • S
    Situation kindgerecht erklärenKurze Sätze: was passiert ist und was jetzt passiert.
  • P
    Personen einbeziehenVertraute Menschen, Geschwister oder Helfende klar einbinden.
  • E
    Entscheidungsfreiheit lassenKleine Wahlmöglichkeiten geben, wenn es die Situation zulässt.
  • R
    Ruhe bewahrenLangsam sprechen, klare Schritte, keine Panik in der Stimme.
  • L
    Lieblingsstofftier / -SpielzeugVertrautes als Anker nutzen, wenn es erreichbar ist.
  • E
    Ehrlich seinNichts wegreden: kurz, liebevoll und wahr bleiben.

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